Landesberufsschule Pinkafeld

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Weihnachtliches Sozialprojekt Caritas Pinkafeld

Geben ist seliger denn Nehmen!

In den Tagen vor Weihnachten besuchten Schüler der 3. Maurer/Tischler und 2. KFZ-Klasse unserer Landesberufsschule die Caritas-Stelle der Pfarre Pinkafeld. Mit im Gepäck hatten sie Lebensmittel und Hygieneartikel für den täglichen Bedarf. Die Lehrlinge erklärten sich bereit, einen kleinen sozialen Beitrag für Obdachlose und Hilfsbedürftige zu leisten: viele kleine Gaben bewirken große Hilfe für jene, die in Hoffnungslosigkeit, Armut und Sinnlosigkeit, aus welchen Gründen auch immer, gefallen sind.


Frau Lore Rubendunst, mehrfache Mutter und bereits in Pension, arbeitet als Ehrenamtliche seit einigen Jahren im Caritas-Kleiderladen. Sie erzählt uns, wie sie tagtäglich einige Stunden freiwillig damit verbringt, ganz konkrete Hilfe für andere zu leisten: Face to face. Sie erzählt uns, wie für Menschen Strom- und Heizrechnungen bezahlt werden, oder Kleidung, Kinderwägen, Schuhe und sogar Möbelstücke angeschafft werden. Alles zum Nulltarif, da jene schon gebraucht sind und im Überfluss von unserer Gesellschaft weggeworfen werden, für Mittellose aber lebensnotwendig sein können! Niemals wird Geld in bar ausbezahlt, sondern ausnahmslos Lebensmittelgutscheine ausgegeben. Der Kauf von Alkohol, Zigaretten oder Handys, wie fälschlich verbreitet, wird weder finanziert noch unterstützt. Es gibt klare Bedingungen für effiziente Unterstützung wie z.B. bei Alkoholsucht.  
Da ist etwa eine mehrköpfige Familie, die sich durch Krankheit nicht über Wasser halten kann. Oder ein spielsüchtiger ehemaliger Bankangestellter, der alles verloren und durch die Arbeit der Caritas MitarbeiterInnen wieder seine menschliche Würde gefunden hat.
Auch im Ausland versucht man zu helfen: Frau Rubendunst war selbst in Rumänien und hat dort unter anderem ein Krankenhaus besucht, das weder über Fliesen noch über ständiges Warmwasser verfügt. Zudem wird am frühen Abend die Heizung einfach zentral abgedreht. Eine für unsere Schüler und mich unvorstellbare Situation, gerade jetzt im Winter! Ärzte, Pflegepersonal und PatientInnen sind in Decken gehüllt. Darum wurden bei der letzten Hilfslieferung auch Heizradiatoren dorthin mitgebracht.
Frau Rubendunst erzählt uns noch von verschiedenen Begegnungen mit Menschen in unterschiedlichsten Nöten. Dabei zeigen sich die Betroffenen ihrer Erfahrung nach sehr dankbar! Sie betont, wie schön es für sie ist, wenn sie wirklich etwas für andere tun kann und Menschen wieder in die Spur des Lebens finden. Schließlich sei es auch ein christlich sozialer Auftrag, für jeden, der Hilfe braucht, da zu sein.

Vielen DANK an Frau Rubendunst für Ihre Zeit und unseren Schülern für Ihren weihnachtlich sozialen Beitrag!

Peter Baumann