Landesberufsschule Pinkafeld

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Besuch Pfarrer Leon

in zwei Klassen der Landesberufsschule Pinkafeld

Pfarrer Leon kommt aus Madagaskar, der großen Insel südöstlich des afrikanischen Kontinents. Er wirkt schon seit einigen Jahren als katholischer Seelsorger in burgenländischen Pfarren und ist bei vielen Menschen sehr beliebt. Nachdem er bei der feierlichen Werkstätten-Eröffnung in unserer Berufsschule dabei war, lud ich ihn ein, unsere SchülerInnen im Religionsunterricht zu besuchen.


Leon erzählte uns von seinem Heimatland, das doppelt so groß wie Deutschland ist, von der großen Armut, der schlechten Infrastruktur, dem Naturglauben der Menschen, von der faszinierenden Fauna und Flora und auch von seinem Berufungsweg zum Priester. Er hat elf Geschwister, liebt seine Familie und sprach darum auch über seine überaus positive Einstellung zum Leben! In einigen Jahren wird Pfarre Leon wieder nach Madagaskar zurückkehren, große Verantwortung in der Kirche übernehmen und, mit hoher Wahrscheinlichkeit, sogar Bischof werden.

Nach der gemeinsamen Stunde mit Pfarrer Leon stellte ich unseren SchülerInnen drei Fragen, die sie dann schriftlich und anonym beantworteten. Hier einige Blitzlichter:

Wie wirkte Pfarrer Leon auf Dich?

Ein klasse Typ, er wirkte sympathisch. / Er war sehr freundlich und hat sogar gut Deutsch geredet. / Seine große Lebensfreude hat mich fasziniert! / Ich fand ihn glaubwürdig. / Er war sehr fröhlich und zeigte große Freude am Leben! / Er hat eine positive Ausstrahlung und er faszinierte mich mit seiner Lebensfreude! / Ich habe ihn als ruhig und gelassen erlebet. / Er wirkte sehr nett und authentisch. / Sein Lachen ist sehr echt! / Sehr nett und freundlich. (diese Wortmeldung kam öfters)

Welche seiner Aussagen war für Dich die beste oder wichtigste?

Er hat Heimweh, weil ihn seine Leute zu Hause brauchen. Das hat mich berührt. / Obwohl er Heimweh hat, bleibt er noch hier bei uns, um zu helfen. / Er ist früher immer weite Strecken zu Fuß gegangen, egal wie lange. / Er verzichtet auf eine Frau für das Priestertum. / Priester in Madagaskar fahren oft mit dem Motorrad. / Dass er so offen über sein Heimweh geredet hat, hat mich beeindruckt. / Obwohl die Pfarren in seiner Heimat so weit auseinander liegen, entschied er sich aus Liebe Priester zu werden und die Strapazen auf sich zu nehmen. / Es beeindruckte mich, dass er Pfarrer sein wollte. / Mich hat beeindruckt, dass er von seinen ca. 20 Filialen in Madagaskar nur 7 mit dem Motorrad erreicht. / Es hat mir sehr gefallen, wie er trotz Armut liebevoll über seine Familie und Geschwister geredet hat. / Er hat nie aufgehört seine Träume zu verwirklichen. / Als eines von 12 Kindern aufgewachsen ohne Strom und ohne Wasser in einer kleinen Hütte. Für uns in Europa nicht vorstellbar!

Was nimmst Du von dieser Begegnung für Dein eigenes Leben mit?

Er hat mich motiviert. / Höre nicht auf andere, gehe den Weg, der für dich der richtige ist. / Ich gehe meinen eigenen Weg. / An sich selber glauben und Träume verwirklichen. / Mein Ziel weiter verfolgen, egal wie schwer die Situation momentan ist. / Nie immer den leichtesten Weg suchen. Wenn du an dein Ziel kommen willst, musst du auch mal über Steine gehen. / Es ist wichtig, an sich selbst zu glauben! / Es ist einfach aufzugeben, aber etwas zu erreichen, das man will, ist ein sehr schönes Gefühl! / Es ist gut, auch andere Kulturen kennen zu lernen.

Peter Baumann, Religionslehrer


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