Landesberufsschule Pinkafeld

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Die Landesberufsschule Pinkafeld

Das Gebäude
Das Gebäude der Landesberufsschule ist ein Bátthyány-Schloss. Die Bátthyánys sind ungarischer Uradel. Erbaut wurde das Schloss 1658 von Graf Adam von Bátthyány für seine Gemahlin als Witwensitz. Das Wappen dieses Adelsgeschlechtes befindet sich über dem Haupteingang des Schlosses. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss unter Gräfin Franziska von Bátthyány zu einem geistigen Mittelpunkt des Wiener Romantikerkreises. Die "Ungarische Rapsodie" von Franz Liszt soll hier entstanden sein.


Die Entstehung der Landesberufsschule
Vor dem Krieg gab es das gewerbliche Berufsschulwesen mit 19 Berufsschulkreisen: Eisenstadt, Mattersburg, Güssing, Stegersbach, Eberau, Rudersdorf, Frauenkirchen, Kittsee, Neusiedl am See, Jennersdorf, Stoob, Lackenbach, Lockenhaus, Deutschkreuz, Bernstein, Großpetersdorf, Oberwart, Pinkafeld, Rechnitz.


Die Zerstörungen des Krieges brachten im Berufsschulwesen große Sorgen mit sich - viele Einrichtungen waren zerstört. Ziel der Schulabteilung und der Kammer der gewerblichen Wirtschaft war, Zentralberufsschulen zu errichten, die dann für alle Lehrlinge der gleichen Gewerbssparte im ganzen Lande zuständig sein sollten. 1946 kontaktierte der damalige Landesschulinspektor Dipl.-Ing. Hans Novak Herrn Ministerialrat Dipl.-Ing. Czeck zwecks Lösung dieser Problematik. Nachdem die Stadtgemeinde Pinkafeld sich bereit erklärt hatte, das Schloss samt Park für eine Landesberufsschule für das Baugewerbe sowie das holz- und metallverarbeitende Gewerbe zur Verfügung zu stellen, waren die Weichen dazu gestellt. Ein Kuratorium aus Vertretern der Landesregierung, der Schulabteilung, der beiden Kammern, der Stadtgemeinde Pinkafeld und des Landesarbeitsamtes erhielt die Aufgabe, eine entsprechende Lösung auszuarbeiten. 1948 erklärte sich der Architekt Dipl.-Ing. Holder bereit, Leiter der Landesberufsschule zu werden. Somit konnte mit den Umbauarbeiten am Schloss bereits 1949 begonnen werden. Am 15. Jänner 1950 wurde die Unterrichtsarbeit in folgenden Berufen aufgenommen: Maurer, Zimmerer, Tischler, Schmiede, Mechaniker. Ein Jahr später folgten die Berufe Elektriker, Schlosser und KFZ-Mechaniker. Im Jahr darauf wurde eine Bauhandwerkerschule angeschlossen. Weitere Berufe kamen hinzu: Installateure, Spengler, Textilmechaniker und Fassbinder.


Meilensteine waren: 1991 die Inbetriebnahme der neuen KFZ-Werkstätte, 1995 eine neue gut ausgerüstete Tischler- und Zimmererwerkstätte, 2002 die Eröffnung der neuen Bauhalle. In diesem Jahr wurde die neue Sportanlage in Betrieb genommen. Bis heute haben in etwa 85.000 Lehrlinge die Landesberufsschule besucht.